Veröffentlicht am

Keine objektive Lokalpresse in Dormagen!

Lokalpresse Dormagen

Mir ist gerade per Zufall ein Artikel in der Rheinischen Post vom 3. August 2019  vor die Augen gekommen der mich einfach sauer macht.
Das wird auch nicht der einzige Artikel dieser Art gewesen sein. Zum Artikel

Hier wird freimütig im letzten Absatz über das Projekt „UnserDormagen“ berichtet und wie ambitioniert dieses ist. Das an sich ist völlig legitim.

Ich bin allerdings im Februar 2019 mit unserem Projekt Dormatipps.de sowohl an die Rheinische Post als auch an den Rheinischen Anzeiger & Schaufenster herangetreten, ob man nicht als kleine Hilfe über unser Startup berichten könne? Wir waren den beiden Herren Schumilas und Baum noch nicht mal eine Antwort wert. Woran liegt das wohl? Wir sagen es Euch, das ist Klüngel und zwar hochgradiger.

Das Startup „UnserDormagen“ will den Dormagener Einzelhandel stärken, das wollen wir auch. Trotzdem betrachten wir „UnserDormagen“ nicht als Mitbewerber, denn die Basis für beide Modelle ist völlig unterschiedlich.

„UnserDormagen“ operiert mit einer App und wir im Web. Eine App ist von uns erst viel später geplant. Warum ist das so?

Um eine möglichst große Reichweite zu erreichen, muss eine App auch dementsprechend oft auf Smartphones heruntergeladen werden. Das es sehr schwierig ist die Leute dazu zu animieren, weiß ich aus eigener Erfahrung, da ich selbst mal in einer Appschmiede gearbeitet habe. Und die Downloadzahlen besagen auch erstmal gar nichts, denn die App muss zudem ziemlich gut sein, damit sie auch häufig genutzt wird.

Für mich ist das der falsche Ansatz mit einer App zu starten. Deshalb habe ich das Konzept mit Dormatipps entwickelt und ich bin stolz darauf knapp 10.000 Besucher im März und knapp 7.000 Besucher im April erreicht zu haben! Diese Reichweite kann man mit einer App in Dormagen definitiv nicht erreichen!

Nur nebenbei bemerkt die Gründer von UnserDormagen Erik Kremer und André Heryschek machen das Ganze nicht in Vollzeit. Erik Kremer arbeitet halbtags bei der Stadt Dormagen und André Heryschek hat bei der SWD Dormagen gearbeitet und ist mittlerweile auch nicht mehr bei „UnserDormagen“ dabei.

Noch in diesem Monat komme ich mit einem neuen Konzept, in die andere Richtung auf den Markt. Dormagen.shop wird es jedem Händler, der möchte, ermöglichen ins Online-Business einzusteigen, und das zu übersichtlichen Kosten und mit möglichst wenig Aufwand. In Coronazeiten hat sicher schon jeder zumindest darüber nachgedacht. Und natürlich wird sich kein lokaler Presseonkel dafür interessieren, was ich auch gar nicht mehr will.

Liebe Lokalpresse, EUCH betrachte ich aber ab jetzt als Mitbewerber im Anzeigengeschäft. Das war vorher nicht so! Unter www.dormapress.de kommt als übernächstes Projekt ein lokales Onlinemagazin! Ich brauche Euch jetzt nicht mehr! 😉 Außerdem sind wir hier in Dormagen und nicht in China!

p.s. Übrigens das Startup „Herzstück“ in der Rathaus Galerie um das es in dem Artikel geht, schließt leider am 22.5., was wir sehr schade finden!

Viele Grüße
Achim Breuer