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Coronafolgen: 40 Insolvenzen im Dormagener Einzelhandel?

Der Handelsverbands Deutschland (HDE), erwartet als Folge der Coronakrise bis zu 50.000 Insolvenzen im deutschen Einzelhandel. So wird Stefan Genth Hauptgeschäftsführer des HDE zitiert.
Über die Gesamteinwohnerzahl Deutschlands runtergebrochen, würde das ca. 40 Insolvenzen in Dormagen bedeuten, was eine absolute Katastrophe für die Stadt wäre, mal ganz abgesehen davon wieviele Arbeitsplätze dadurch zusätzlich verloren gehen!
Die Zahl von 50 000 Insolvenzen erwartet der HDE deshalb, weil das Eigenkapital vieler Unternehmen vor allem angesichts hoher Mietforderungen nicht ausreiche.
Zitat Genth: „Besonders institutionelle Vermieter seien oft nicht zu Stundungen der Miete bereit oder verlangten Stundungszinsen von fünf bis neun Prozent, kritisierte Genth: „Hier fordern wir eine Risikoteilung.“ Betroffen seien sowohl große Filialunternehmer als auch kleine Geschäfte.“
Wir sind für eine harte gesetzliche Regelung in Sachen Gewerbevermietern und zwar zum Vorteil des Einzelhandels! Es kann nichts ein, dass sich die gewerblichen Vermieter einen großen Teil der vom Staat gewährten Zuschüsse und Kredite unter die Nähel reißt, und die Geschäfte am Ende dann trotzdem Insolvenz anmelden müssen. Dafür sind die Milliarden nicht gedacht!!!